Was passiert momentan?

Der Strukturierte Dialog geht weiter unter neuem Namen: EU-Jugenddialog!

Mit der neuen Jugendstrategie gibt es auch einen neuen Namen für den Strukturierten Dialog. Von nun an sprechen wir über den EU-Jugenddialog – was natürlich auch logischer klingt.

Welche Veränderungen bringt der neue Name mit sich? Dies ist noch nicht zu 100% klar, denn auch das wird weiterhin auf den kommenden Jugendkonferenzen besprochen. Allerdings wissen wir schon, dass es eine längere Konsultationsphase geben wird: von Ende April bis Ende Oktober können wir Input sammeln, durch Umfragen, Fokusgruppen und Gespräche mit Jugendlichen und Einrichtungen. Hiermit möchte die EU den nationalen Arbeitsgruppen genügend Zeit lassen, um die Situation im eigenen Land genauer zu untersuchen. Die Empfehlungen, die am Ende des 7. Zyklus auf Basis der Ergebnisse der Konsultationen formuliert werden, haben dadurch einen repräsentativeren und qualitätsvolleren Wert!

Zum Einstieg waren vom 6. bis 8. Februar 2019 drei Mitglieder der nationalen Arbeitsgruppe Ostbelgiens in Wien bei einem Treffen der Nationalen Arbeitsgruppen aus den verscheidenen EU-Mitgliedsstaaten! Hierbei ging es nicht nur um einen Austausch von Methoden und Möglichkeiten zwischen den Ländern, sondern wurde auch über das Konzept des EU-Jugenddialoges gesprochen. Mehr Infos nötig? Den Bericht gibt es hier.

Das Motto des 7. Zyklus: Möglichkeiten für junge Menschen schaffen!

Gleich geblieben sind aber die Zyklen: ein Zyklus eines EU-Jugenddialoges geht über 18 Monate. Jeweils 6 Monate hat ein Land die Präsidentschaft des EU-Rates. Diesmal sind es Rumänien, Finnland und Krotien. Ein Mal in den 6 Monaten findet eine  europäischen Jugendkonferenz statt. Die erste des 7. Zyklus findet vom 25. bis zum 28. März in Bukarest, Rumänien statt, wo auch ein Jugendlicher die Meinungen der Jugendlichen aus Ostbelgien vertreten wird. Thema der Jugendkonferenz ist vor allem die Zukunft der Arbeit, denn Jugendliche haben es als Einsteiger noch immer schwer auf dem Arbeitsmarkt durch beispielsweise Einkommensungleichheit oder schlechte Arbeitsbedingungen. Auch die Aussichtung sind durch eine älterwerdende Gesellschaft und die erhöhte Nutzung von digitaler Technologie lässt die Jugend im Ungewissen. Mit der Jugendkonferenz in Bukarest wird darum eine Plattform geboten, um über die Zukunft der Arbeit mit politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren. Zusätzlich wird aber auch über den EU-Jugenddialog gesprochen.

Wahlen 2019

Am 26. Mai 2019 steht in Ostbelgien der Superwahltag an: Neben Föderalparlament, Parlamente der Regionen und Gemeinschaften wird auch das EU-Parlament neu gewählt. Wir in Ostbelgien können einem Kandiaten unsere Stimme geben, die er dann im Europaparlament vertreten wird. Um sich ein genaueres Bild zu machen, wie die jeweiligen Parteien die Herausforderung der EU sehen, haben die vier ostbelgischen Studentenvereinigungen am 17. März ins Kloster Heidberg eingeladen. Mit der Unterstützung des RdJ, Europe Direct Ostbelgien und dem Infobüro des Europäischen Parlaments wurden die sieben Vertreter der politischen Parteien zu dieser Debate eingeladen. Rund 70 Teilnehmer konnten über ihr Smartphone die Themen aussuchen, Fragen stellen und ihre Meinung mitteilen. Mit den Themen Sicherheit und Klimawandel wurde es dem Publikum ermöglicht, ein erstes Bild von den Ansichten der Parteien zu den EU-Wahlen zu bekommen! Einen Kurzbericht gibt es hier.