Empfehlungen: Jugendbeteiligung – aber wie?

Im EU-Jugenddialog stand im 8. Zyklus, also von Juli 2020 bis Dezember 2021, mit dem europäischen Jugendziel #9 „Space and Participation for all“ das Thema Jugendbeteiligung im Mittelpunkt. Geprägt wurde dieser Zyklus durch die Corona-Pandemie, die für fast alle Veranstaltungen eine digitale Version nötig machte. Dieser Umstand schmälerte jedoch keineswegs die Beteiligung: Insgesamt haben über 17.000 Jugendliche in ganz Europa durch verschiedenste Aktivitäten ihre Ideen und Meinungen eingebracht. Auch der RDJ hat in den letzten 18 Monaten versucht, neue Ideen für eine aktive Beteiligung der Jugend zu sammeln und in der letzten Phase des Zyklus mit dem Video-Podcast „‘ne Soirée“ schon ein konkretes Projekt umgesetzt.

Zu Beginn des neuen Jahres 2022, das zeitgleich das Europäische Jahr der Jugend darstellt, veröffentlicht der RDJ eine Zusammenfassung der europäischen und ostbelgischen Ergebnisse des vergangenen Zyklus in Form eines Faltblatts. Die Arbeitsgruppe des RDJ empfiehlt vier Schritte, um eine bessere Jugendbeteiligung zu erreichen:

  • Grundwissen zur Politik vermitteln
  • mit jungen Menschen in Kontakt treten
  • Jugendliche strukturell einbeziehen
  • Jugend als Akteure in der Politik wahrnehmenJugendbeteiligung – aber wie?

Das Faltblatt „Jugendbeteiligung – aber wie?“ wurde Anfang Januar an politische Entscheidungsträger*innen und relevante Akteure der Gesellschaft geschickt. Damit soll ihnen einige neue Ansätze geliefert werden, um den Kontakt mit jungen Leuten in Zukunft – und vielleicht als Neujahrsvorsatz für 2022 – noch attraktiver zu gestalten.

Und was denkst du? Hast du noch andere Ideen, wie Jugendbetiligung in Ostbelgien und Europe verbessert werden kann? Wie möchtest du mitreden, mitgestalten und mitmischen? Verrat es uns!