Erstes Treffen der Nationalen Arbeitsgruppen zum EU-Jugenddialog

Inspiration tanken, Ideen sammeln und die Gelegenheit nutzen, um sich mit anderen Arbeitsgruppen zusammenzuschließen und auszutauschen – unter diesem Motto stand das Treffen der Nationalen Arbeitsgruppen für den EU-Jugenddialog in Wien im Februar 2019.

Die Nationalen Arbeitsgruppen der verschiedenen EU-Länder haben im Alltag recht wenig miteinander zu tun und daher auch keine Idee davon, wie die Kollegen in den anderen Ländern arbeiten. Darum war dieses Treffen auch umso wichtiger für alle Beteiligten.

Zwei Tage lang konnten sich die 76 Teilnehmer darüber austauschen, wie Jugendliche erreicht werden können, wie die Jugendziele umgesetzt werden können und was auf den unterschiedlichen Ebenen (regional, national, international) aktiv getan werden kann. In verschiedenen Workshops und Gesprächsrunden wurden Erfahrungen, Ideen und Fragen geteilt. Ein Thema, das dabei immer wieder präsent wurde, ist die Herausforderung, auch Jugendliche zu erreichen, die kein Mitglied in einer Jugendorganisation sind.

Auch Nationale Agenturen für Erasmus+, Mitglieder des Europäischen Jugendrates und des Jugendforums und auch Ansprechpartnerinnen der Europäischen Kommission waren bei dem Treffen dabei. Die Vielfalt der Gruppe hat zu interessanten Diskussionen geführt und Fragen, aber auch Ideen aufgeworfen, mit denen nun weiter gearbeitet werden kann.

Der EU-Jugenddialog sollte Spaß machen!

Vor allem die Kommission hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass junge Menschen Spaß an der Sache haben. Fehlt die Motivation, sich an einem Projekt zu beteiligen, wird es schwierig Mitglieder zu finden. Daher ist es besonders wichtig, dass die Nationalen Arbeitsgruppen ihre Projekte so planen, dass sie Jugendliche ansprechen und ihre Bedürfnisse beachten.

Der Austausch hat im Allgemeinen gezeigt, dass wir alle das gleiche Ziel verfolgen, es in den einzelnen Ländern aber unterschiedlich umsetzen. Wir erleben die Welt verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und handeln anders. Um unsere Arbeit zu verbessern, ist es daher besonders wichtig, sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und immer mal wieder erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Ländern zu besprechen. Auf diese Weise erhalten wir neue Ideen und Impulse für unsere eigene Arbeit hier vor Ort.

Das Treffen wurde mit einem gemeinsamen Abend in gemütlicher Runde beendet, bei dem lecker gespeist wurde und wir um ein Haar beim Quiz  gewonnen und Schokolade mit zurück gebracht hätten – beim nächsten Mal dann.